»Taipeh« – Zwischen Welten Glück

Buchpremiere zum Literaturfest Niedersachsen

Man kann dem Protagonisten in Tao Lins Roman Taipeh wahrlich nicht vorwerfen, dass das Glück ihn nicht hätte erreichen können: Twitter, Tumblr, Facebook, Gmail - Paul, Schriftsteller in New York, ist immer online. Er ist ständig unterwegs, ob im Taxi zu Buchvorstellungen oder im Flugzeug nach Las Vegas, Taipeh, Toronto. Paul ist immer lieber woanders, immer lieber in der nächsten Bar und dort wieder lieber online als im echten Gespräch.

Der Amerikaner Tao Lin hat einen modernen Bildungsroman über den sozialen Druck seiner Generation geschrieben: Wer in der realen und der virtuellen Welt gleichzeitig zuhause sein muss, findet sein Glück nur irgendwo dazwischen.

 

Henning Hartmann vom Schauspiel Hannover liest aus der deutschen Fassung von Taipeh, das simultan gedolmetschte Gespräch mit dem Autor führt HAZ-Mitarbeiter Jan-Egge Sedelies.

Tao Lin (Autor, New York)
 

Tao Lin, Henning Hartmann, Jan Egge Sedelies © Martin Steiner

Montag | 15.09.2014 | 20 Uhr

Atlas der Literaturen

 

Conti-Hochhaus, 14. Etage

Leibniz Universität Hannover

Königsworther Platz 1

 

9/5€ ermäßigt

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