»Nachkommen.« Und.

»Die Reise einer jungen Anarchistin in Griechenland«

Marlene Streeruwitz (Autorin, Wien)
 

In ihrem Roman Nachkommen. hat Marlene Streeruwitz dem Literaturbetrieb endlich die Autorin geschenkt, auf die man dort Jahr für Jahr sehnsüchtig wartet. Nelia Fehn heißt sie: jung, großgewachsen, »bestes Pferd im Stall«, so ihr Verleger, der die Debütantin zum Deutschen Buchpreis meldet, den sie nicht gewinnt. Ihren Roman aber – diese »hübsche kleine Odyssee«, die man ihr in Nachkommen. gönnerhaft zuschreibt –, den gibt es jetzt wirklich: Die Reise einer jungen Anarchistin in Griechenland. Geschrieben hat ihn – Nelia Fehn. Genauer: Marlene Streeruwitz unter diesem Pseudonym. Streeruwitz, eine der besten und streitbarsten Autorinnen Österreichs, formuliert als Fehn mal ein paar Fragen: Wieviel Freiheit bleibt, gerade für eine junge Generation? Dient Griechenland als Zurichtungsblaupause für Rest-Europa? Wie aufgeklärt-emanzipatorisch sind vordemokratische Herrschaftstechniken wie Macht oder Dominanz? Gute Fragen, findet Literaturkritikerin Ina Hartwig.

Montag | 22.6.2015 | 20 Uhr

© Marija Kanizaj

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