»Blut will reden – Blood will out«

Ein Hochstapler, ein Autor und eine unglaublich wahre Geschichte

1998 trifft ein US-Schriftsteller einen Mann namens Clark Rockefeller. Der ist vieles: Hundefreund, Kunstsammler, Finanzberater, vor allem aber Mitglied exklusiver Clubs und eines superreichen Familien-Clans. Der Schriftsteller heißt Walter Kirn und ist nichts von alledem, er wird erst später zu jenem bekannten Magazin-Autor, der als Romancier mit der Verfilmung von Up in the Air gar in Hollywood landet. Der aufstrebende Provinzautor schließt Freundschaft mit Rockefeller. Bis sich nach Jahren herausstellt, dass dieser Deutscher ist und Gerhartsreiter heißt.

Das passt nicht schlecht ins Land der permanenten Selbst- und Neuerfindung, aber: Der erfolgreiche Hochstapler ist auch ein Mörder. Aus dieser bizarren Story musste Kirn ein Buch machen: Blood will out. Blut, Mord und Lügen sind das tägliche Tatort-Geschäft von Kommissar Schenk alias Dietmar Bär, der aus dem Buch liest. Blut will reden – Übersetzerin Conny Lösch auch.

Walter Kirn (Autor), Dietmar Bär (Schauspieler)
 

Walter Kirn © Beowulf Sheehan, Dietmar Bär © Uwe Stratmann

Donnerstag | 20.11.2014 | 20 Uhr

Atlas der Literaturen

 

Conti-Hochhaus, 14. Etage

Leibniz Universität Hannover

Königsworther Platz 1

 

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