»Winterbergs letzte Reise«

Auf dem Weg durch die Geschichte Europas
Jaroslav Rudiš (Autor, Berlin)

»Wenn man im Zeichen der Schlacht bei Königgrätz geboren wurde, ist man für immer verloren.« Diese Worte sagt Wenzel Winterberg zu seinem Krankenpfleger Jan Kraus während ihrer gemeinsamen Überfahrt. So nennt Kraus eigentlich die letzten Tage, die er mit seinen Patient*innen verbringt, bevor diese sterben. Doch Winterberg überredet ihn zu einer echten letzten Überfahrt — in ihre gemeinsame Heimat Tschechien. Die Suche nach Winterbergs verlorener Liebe wird für beide zu einer Reise in die Vergangenheit — die eigene und die europäische.

 

In Winterbergs letzte Reise erzählt Jaroslav Rudiš die Geschichte der beiden Männer — der eine als Sudetendeutscher aus seiner Heimat vertrieben, der andere, der diese Heimat unter rätselhaften Umständen verlassen hat.

 

Rudiš hat eine Geschichte von Flucht, Vertreibung und den damit einhergehenden Traumata geschrieben; NDR-Redakteur Joachim Dicks fragt nach.

Mittwoch | 5. 6. 2019 | 20 Uhr

©  P. v. Fehlbert

14. Stock Conti-Hochhaus

Leibniz Universität Hannover

Königsworther Platz 1

Literaturhochhaus

​​

8/5€ ermäßigt

© 2018 by Literarischer Salon Hannover  |  Datenschutzerklärung