Das Plätschern der Raumzeit

Über Gravitationswellen und deren Nachweis
Hartmut Grote, Badri Krishnan (Physiker, Hannover)

Am 11. Februar sorgte eine zeitgleiche Pressekonferenz in Washington, D.C. und Hannover für Feierstimmung und beendete das kurz zuvor aufgetauchte Rumoren im Internet: Zwei hochsensible Messstationen in den USA hatten ein Signal empfangen, das zweifellos den Beweis von Gravitationswellen brachte. Und damit den Physik-Jackpot.

 

Albert Einstein hatte vor knapp über hundert Jahren die Existenz der seltsamen Wellen vorhergesagt, direkt bewiesen wurden sie aber bislang nicht. Er selbst glaubte übrigens nicht daran, dass sie jemals gemessen werden können, da sie nur eine sehr kurze, sehr schwache Veränderung der Raumzeit bewirken. Aber was heißt das? Raumzeitveränderung? Wellen? Etwa wie in einem Teich? Wie entstehen sie? Welche Bedeutung hat diese Entdeckung? Und wie misst man diese Wellen?

 

Hartmut Grote und Badri Krishnan sind Forschungsgruppenleiter am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Hannover und waren der perfekten Welle auf der Spur. Sie gehören zur weltweit vielköpfigen Familie der Forschenden in dieser Sache. Matthias Vogel fragt nach.    

 

In Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik und dem Institut für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover

Dienstag | 17. 5. 2016 | 20 Uhr

© S. Ossokine, A. Buonanno (Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik), D. Steinhauser (Airborne Hydro Mapping GmbH)

Conti-Hochhaus, 14. Etage

Leibniz Universität Hannover

Königsworther Platz 1

Kultur:Wissenschaft

 

 

7/4€ ermäßigt

Wagalaweia! Das Interesse flutete die 14. Etage – das Suchen und Finden der Gravitationswellen elektrisiert die Gesellschaft, die Dienstagabend nur so zu uns strömte und für ein krachvolles Haus sorgte. Gut so, Wissenschaft geht alle an, und mehr, als alle glauben.
Dies zu zeigen ist u.a. Ziel unserer Reihe Kultur:Wissenschaft (danke Region Hannover!), und gestern Abend zeigten es – im Gespräch mit Matthias Vogel (re.) – die hannoverschen Physiker Badri Krishnan (li.) und Hartmut Grote (mi.), der von einer »ganz neuen Art von Astronomie« sprach.
Foto: (c) David Carreno Hansen

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