Da krieg’ ich so den Ball und das ist ja immer mein Problem.

Weiche Faktoren, internationale Härte: eine Fußballmaschinerieproblematisierung
 
Andreas Bergmann (Fußballtrainer, Hamburg),
Katja Kraus (Autorin/Geschäftsführerin, Hamburg),
Moritz Rinke (Schriftsteller, Berlin)
 
Den Ball, die Macht, den Druck kriegen: Ein Problem, sagt Gerald Asamoah (s. Titel). Moritz Rinke sagt: »Entweder du passt rein in diese Maschinerie, oder du bist draußen. Das zeichnet unsere Gesellschaft derzeit aus: das Funktionieren.«
 
Katja Kraus sagt: »Es gibt eben noch immer sehr archaische Elemente, es gilt das Gesetz der Stärke.« Andreas Bergmann sagt: »Der Trainer, der für seine Spieler Verständnis zeigt, gilt, wenn er verliert, als zu weich. Oft habe ich gehört: ›So ist halt der Profifußball‹.« Bergmann war bei 96 der letzte Trainer von Robert Enke. Kraus war die erste Frau im Vorstand des HSV – das Interview-Buch, das sie nach dem Job schrieb, hieß Macht. Heute arbeitet sie im Sportmarketing. Beide haben ganz eigene Perspektiven auf das Halt-so-sein des Fußballs.
 
Genau wie Moritz Rinke, der den Fußball in der Autoren-Nationalmannschaft betreibt und als Schriftsteller und Journalist beschreibt. Ein Gespräch über die Fußballmaschinerie – die ja nicht nur schlechte Seiten haben muss.
Montag | 21. 9. 2015 | 20 Uhr

© Th. Rodenbuecher, J. Jenneßen

Conti-Hochhaus, 14. Etage

Leibniz Universität Hannover

Königsworther Platz 1

Spielfelder

 

9/5€ ermäßigt

© 2018 by Literarischer Salon Hannover  |  Datenschutzerklärung